Lebenslauf

Alle Angaben aus meinem Lebenslauf findest du auf LinkedIn.

Meine geschichte

Ich bin bin Sozialanthropologin, Bildungsreferentin rund um die Themen Diversität, Inklusion, Rassismus und Global Competence und Inhaberin von Dungga Winterleitner Workshops und Kurse.  

Mein Zugang zum Thema Inklusion, Diversität und Rassismus entspringt dreier wichtiger Stränge meiner beruflichen und persönlichen Biografie.

Innovation. Public Sector Innovation war mein Kernthema während meiner Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut Public Sector Transformation (IPST) der Berner Fachhochschule (BFH). Eines der Grundvoraussetzungen für Innovation ist die Offenheit neuen Ideen gegenüber. Diese entstehen am besten in diversen Settings. Unterschiedlich geprägte Personen bringen unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven mit, die es erlauben, ein bestehendes Phänomen von einer ganz anderen Seite zu betrachten.

Teilhabe aller. Wie gelingt die Teilhabe aller in der Gesellschaft, im digitalen Raum, innerhalb von Netzwerken oder in Organisationen? Dieser Frage ging ich während meines Studiums und auch danach, jeweils unter einem bestimmten Gesichtspunkt nach: z.B. über Projekte zur barrierefreien Gestaltung von Webseiten, der Zugang zu Online-Informationen für armutsbetroffene Menschen, das Studium der Rolle von Frauen in Wohlfahrtsstaaten, meine Tätigkeit im Sekretariat der Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen, meinen schriftlichen Arbeiten zum Islam in der Schweiz oder zur Teilhabe von Migrant*innen in der Schweiz.

Das Interesse meiner Mitmenschen an für sie Unbekanntem. Ich bin in Jakarta, Indonesien, geboren. Mit fünf Jahren reiste ich in die Schweiz ein und wuchs in der Schweiz auf. Ich fühle mich der Schweiz gegenüber sehr verbunden und fühle mich da Zuhause. Meine Kinder sind da geboren und aufgewachsen, meine besten Freund*innen wie auch mein Mann sind Schweizer*innen. Gleichzeitig fühle ich mich auch stark mit Indonesien verbunden, reise oft hin, um Familie zu besuchen und gebe die Sprache und die Gebräuche meinen Kindern weiter.

So besteht mein Umfeld aus Menschen aller Welt, Menschen, die in der Schweiz geboren und aufgewachsen sind und auch Menschen, die in die Schweiz migriert sind; weisse und nicht-weisse Menschen; Menschen, die fliessend Schweizerdeutsch sprechen und Menschen, die die Sprache neu erlernt haben; Menschen mit unterschiedlichen Religionen, Bildungshintergründen, Berufsbildern. Dadurch, dass mein Umfeld stark heterogen gestaltet ist, agiere ich oft als "Kulturvermittlerin". So fragen mich indonesische Personen über Gepflogenheiten in der Schweiz und in Europa aus und umgekehrt. Oder, ich werde gefragt, wie ich das Leben in der Schweiz als Migrantin zweiter Generation erlebe.

All diese Stränge führten mich dazu, mich mit dem Wissen und die Fähigkeiten auseinanderzusetzen, die es braucht, um kulturübergreifend zu kommunizieren und inklusiv zu handeln. Eine konkrete Gelegenheit dazu erhielt ich dank der Durchführung einer empirischen Studie zu inter- und transkulturellen Kompetenzen im Gesundheitsbereich in 2018.

All dies sowie die weltweiten Reaktionen auf den Tod von George Floyd im Mai 2020 haben mir gezeigt, dass Bildungsangebote zur Erlangung von inter- bzw. transkulturellen Kompetenzen, die auch Rassismuskritik mit einbeziehen, fehlen. Insbesondere Bildungsangebote für Führungskräfte, die Innovation und Transformation fördern und Diversität als Potenzial nutzen möchten, sind kaum zu finden.

Mit meinen Bildungsangeboten möchte ich diese Lücke schliessen.